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Freud und Leid liegen dicht zusammen beim 16. Regionalentscheid in Rinteln 12.09.2010
Am 12.09.2010 fand in Rinteln der 16. Regionalentscheid auf dem Gelände der Firma RIHA statt. Die Ortsfeuerwehr Möllenbeck hatte sich für diesen Wettbewerb mit zwei Gruppen qualifiziert. Für Möllenbeck zwei hieß es an diesem Tag, früh aufstehen, denn die Startzeit war 07:00 Uhr. Um 04:30 Uhr wurde sich getroffen, dem Fahrzeug wurde der letzte Schliff gegeben und noch schnell die eine oder andere Tasse Kaffee getrunken. Um viertel vor sechs ging es dann zum Wettkampfplatz nach Rinteln. Noch im halb dunklen wurde noch einmal der Wettkampfplatz abgenommen. Dann hieß es langsam ausrüsten, der Checker wartet auf das Fahrzeug und die Gruppe. Jetzt war das Los gefragt. Bis auf den Gruppenführer, den Melder und dem Maschinisten wurde jetzt jedes Truppmitglied zugelost, die so entstandene Konstellation sah so nicht schlecht aus. Die Anspannung stieg nun spürbar, endlich, antreten hinter dem Fahrzeug und in die Wettkampfbahn einfahren. Die Übung begann gut, mit 28,72 wurde gekuppelt, nach 14,50 Sekunden waren die B-Schläuche verlegt. Das Aufstellen der Leiter klappte fehlerfrei. Jetzt noch die letzten beiden Zeittakte gut hinkriegen. Das Verlegen der B-Leitung klappte ganz gut, nach 27,30 Sekunden lag der Kanister am Boden. Nun noch die C-Schlauchleitung aufbauen, das klappte prima 21,06 Sekunden, klasse. Jetzt hieß es zum Abmarsch fertig, abbauen. Hoffentlich gelingt es, dies innerhalb der erlaubten 10 Minuten zu schaffen. Leider nicht, am Ende werden unserer Gruppe zwei Strafsekunden wegen Zeitüberschreitung aufgebrummt, schade. Trotzdem war es eine sehr gelungene Übung der Neun. Die Sonderprüfungen waren auch kein Problem. So hieß es am Ende zwei Fehlerpunkte und ein Gesamtzeittakt von 91,58. Das ließ auf ein Endergebnis von ca. 400 schließen. Tolle Punktzahl, aber wird für den 8. Platz, der zur Teilnahme am Landesentscheid im nächsten Jahr berechtigt reichen? Jetzt heißt es Daumendrücken. In der Zwischenzeit fuhr die erste Gruppe zurück nach Möllenbeck um das Fahrzeug neu auszurüsten, die nassen Schläuche wurden noch einmal neu aufgerollt, Ventil- und Halteleine neu gestopft und im Fahrzeug verlastet. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir wieder den Wettkampfort, jetzt noch ein bisschen warten und dann hieß es fertigmachen. Die Auslosung der Trupps war in Ordnung. Jetzt konnte es losgehen, es wurde in die Wettkampfbahn eingefahren, die Übung lief. Zeittakt 1: Zwei kleinere Hakler beim Saugleitung kuppeln und Probleme beim Beleinen brachten uns eine Kuppelzeit von 22,70 Sekunden ein – das geht schneller. Zeittakt 2: Verlegen der B-Leitung 11,90 Sek. – in Ordnung Leiter aufstellen – kein Problem Zeittakt 3: Das Verlegen der B-Leitung klappt gut, genau 21,00 Sekunden bedeuten an diesem Tag – Bestzeit – Toll. Zeittakt 4: Verlegen der C-Leitung, auch hier funktioniert alles super, wieder Bestzeit mit 18,82 Sek. Zum Abmarsch fertig – abbauen. 9minuten und 30 Sekunden reichen zum Absolvieren der Übung aus. Die Übung sah sehr gut aus, doch leider hat der Maschinist Jörg sich vier Fehlerpunkte wegen Drucküberschreitung eingehandelt, schade. Jetzt bloß keinen Fehler in den Sonderprüfungen. Nacheinander kommen alle aus dem Zelt, kein Fehler, super – jetzt durchatmen und rechnen. Die ersten Hochrechnungen lassen ungefähr auf 414 Punkte schließen. Für welchen Platz reicht das? Das werden die Ergebnisse der anderen Gruppen zeigen. Bis zu diesem Zeitpunkt bedeutet das für Möllenbeck I Platz eins, Möllenbeck II Platz drei, so kann es bleiben. Doch dreiviertel der Gruppen müssen erst noch starten. Das wird spannend. Jetzt heißt es abwarten. Die eine oder andere Gruppe wird angekuckt oder einfach nur ausgeruht. Um fünf Uhr heißt es dann, Aufstellung nehmen zur Siegerehrung. Ausgerechnet jetzt fängt es an zu regnen- kein gutes Ohmen? Nach einigen Grußworten geht es los mit der Wertung der Wasserführenden Fahrzeuge. Hier siegt Nöpke I vor Rodenberg I und Hehlen – Gratulation an dieser Stelle. Erfreulich ist aus Schaumburger Sicht, dass sich Haste und Rodenberg II als siebter und achter, ebenfalls für den Landesentscheid qualifizieren können. Bad Eilsen als neunter verpasst leider knapp dieses Ziel. Doch jetzt wird es spannend, die Ergebnisse der Nichtwasserführenden Fahrzeuge werden verlesen. Bei Platz 17 werden 390 Punkte aufgerufen, nur noch zehn bis Möllenbeck II seinen 400 Punkten, das wird eng. Platz 12 397 Punkte, Platz 10 Hattendorf mit 398,85 Punkten, jetzt noch einer und wir haben es geschafft. Spannung pur im nach wie vor strömenden Regen. Platz neun 399,42 Punkte - - - Möllenbeck II - - - Enttäuschung pur. Tränen in den Gesichtern der Gruppe, so dicht dran, aber es hat nicht gereicht – schade, schade. Aber Möllenbeck I ist ja noch nicht aufgerufen- Platz 8,7,6,5,4 Möllenbeck noch nicht dabei. Platz drei ist geschafft, nicht schlecht, doch was ist noch drin? Platz 3 – 412,71 Punkte Großenvörde. Großer Jubel in unseren Reihen. Was wird jetzt aufgerufen?- unsere zu erwartenden 414 Punkte? Platz 2 mit 416,29 Punkten ist die Feuerwehr Holte – Langeln, jetzt gibt es kein Halten mehr, denn nun ist es gewiss mit 417,01 gewinnt Möllenbeck I diesen Wettkampf. Alle liegen sich in den Armen, auch die die ebend noch so enttäuscht über Platz neun waren. Zurück im Möllenbecker Feuerwehrhaus gibt es dann noch einige anerkennende und tröstende Worte unseres Ortsbrandmeisters, dann geht es über zum gemütlichen Teil mit Würstchen und Kartoffelsalat und dem einen oder anderen Bierchen.

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